Überprüfung des Bioklimas und der Luftqualität im Luftkurort Schenkenzell


Um das Prädikat „Luftkurort“ tragen zu dürfen, muss sich die Gemeinde Schenkenzell einer regelmäßigen Prüfung unterziehen, bei der die bioklimatischen und lufthygienischen Verhältnisse bewertet werden.
 
Die Prädikatisierung richtet sich dabei nach den Vorgaben des Kurortegesetz von Baden-Württemberg sowie den Bestimmungen des Deutschen Heilbäderverbandes (DHV) und des Deutschen Tourismusverbandes (DTV). Diese sollen gewährleisten, dass Gäste in Kur- und Erholungsorten bioklimatische und lufthygienische Bedingungen vorfinden, die eine Anwendung des Klimas als natürliches, ortsgebundenes Heilmittel ermöglichen.
 
Für die Güte der Luft sind alle 10 Jahre Luftqualitätsmessungen durchzuführen, bei denen die Grob- und Feinstaub- sowie Stickstoffdioxidkonzentrationen in der Luft bestimmt werden. Diese obligatorische Messung wird ab Herbst 2018 vom Deutschen Wetterdienst (DWD) durchgeführt. Dafür wird ein Jahr lang an zwei Messstandorten die Luftqualität gemessen. Im Langenbachweg in Nähe der Wassertretstelle wird Grobstaub und Stickstoffdioxid gemessen, an der B294 bei der Kirche St. Ulrich wird darüber hinaus noch die Feinstaubkonzentration ermittelt.
 
Auf Grund der guten Ergebnisse bei der letzten Messung im Jahr 2007/2008 und der relativ wenigen Änderungen  hinsichtlich der Verkehrsbelastung und der Heizungsemissionen sei laut DWD davon auszugehen, dass die Messungen die gute Luftqualität in Schenkenzell weiterhin bestätigen werden.


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