Erhöhte Waldbrandgefahr wegen Rekordtemperaturen






P R E S S E M I T T E I L U N G
vom 31.07.2018

Verbot des Feuer machens auch an öffentlichen Feuerstellen im Wald

Das Forstamt Rottweil untersagt aufgrund des vorhergesagten heißen Wetters und der bereits ausgetrockneten Böden das Feuer machen zusätzlich auch auf offiziellen Feuerstellen innerhalb des Waldes.

Bereits in der letzten Woche warnte das Forstamt aufgrund der anhaltenden Waldbrandgefahr vor dem unbedachten Umgang mit Feuer in Waldgebieten.
Durch den ausbleibenden Regen am Wochenende und in dieser Woche wird sich die Waldbrandgefahr weiter erhöhen.
Vorhergesagte lokale Schauer werden die Situation nicht wesentlich verändern.

Das Forstamt bittet die Waldbesucher um ihr Verständnis.

Telefonnummern im Notfall:

Feuerwehr (112); Forstamt Rottweil (Tel.Nr. 0741/244 510)

gez. Kapahnke

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P R E S S E M I T T E I L U N G

vom 25.07.2018

Das Forstamt bittet die Waldbesucher um Vorsicht beim Umgang mit Feuer.

Die extrem hohen Temperaturen in letzter Zeit haben die Böden austrocknen lassen. Zwar hat es immer wieder örtlich auch starken Regen gegeben, doch war dies nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Der Großteil des Regens ist nicht in den Waldboden gelangt, sondern ist ungenutzt in Gräben und Bächen abgeflossen.

Deshalb ist die Waldbrandgefahr derzeit hoch und wird sich vermutlich weiter verschärfen.

Waldbrände vernichten landesweit alljährlich wertvolle Waldflächen. Dabei werden die Lebensräume für viele im Wald lebende Insekten, Vögel und Pflanzen auf Jahre hinaus zerstört und enorme Schäden im Bereich des Boden- und Wasserschutzes verursacht. Die Waldbesitzer erleiden empfindliche Sachschäden mit erheblichen Kosten für die Wiederaufforstung. Über die Hälfte der Waldbrände entstehen durch Fahrlässigkeit beim Umgang mit Feuer im Wald oder in der Nähe von Wald. Waldbrände sind also durchaus ein vermeidbares Übel. Durch trockenes Gras, Laub, Reisig und Holz ist die Gefahr von Waldbränden besonders groß.

Das Landratsamt Rottweil - Forstamt bittet deshalb alle Waldbesucher beim Umgang mit Feuer äußerst vorsichtig zu sein und folgende Hinweise zu beachten:


» Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches
    Rauchverbot.

» Feuermachen ist nur an den offiziellen, mit einem schwarzen  
    Flammensymbol auf weißem Grund gekennzeichneten Feuerstellen 
    erlaubt (siehe Pressemitteilung oben !!)

» Verboten ist auch das Grillen im Wald auf Gartengrillgeräten.

» Offenes Feuer muss mindestens 100 m vom Waldrand entfernt sein.
    Auf eigenen Grundstücken reduziert sich dieser Abstand auf 30 m.
    Außerdem sind noch folgende Mindestabstände einzuhalten:
   - 200 m von Autobahnen
   - 100 m von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen
   - 50 m von Gebäuden

» Auch beim Unterhalten eines Feuers an erlaubten Stellen muss dieses
   immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen vollständig gelöscht werden.

» Flaschen und Scherben können wie Brenngläser wirken und müssen
    deshalb nach einer Rast wieder mitgenommen werden.

» Eine unachtsam weggeworfene Zigarette kann zu gefährlichen
    Waldbränden führen.

Das Verbrennen von Reisig und Ästen im Rahmen der Borkenkäferbekämpfung darf nur bei nasser Witterung durchgeführt werden und ist bei der Ortspolizeibehörde und bei der Feuerleitstelle (Tel.Nr. 0741 / 942 988 40) rechtzeitig vorher anzumelden.

Im Brandfall sind sofort die Feuerwehr (112) und das Forstamt Rottweil (Tel.Nr. 0741/ 244-510) zu informieren.

gez. Kapahnke




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