Oh, wie schön ist "DRAUSSEN IM WALD"

Waldtag mit Förster Wieland

Martin Schmid von der Gemeindeverwaltung begrüßte siebzehn  Kinder und  Förster  Ulrich Wieland pünktlich um 14 Uhr am Rathaus zum Start der Waldwanderung.
Das Programm begann mit einem Bootsrennen im Rathausbrunnen, weil die Gruppe noch etwas auf die kurzfristig eingesprungene Begleitperson warten musste. Dann ging es aber, trotz schwüler Mittagshitze, zügig am Bühlhof  vorbei in den schattigen Wald.
Bald rief der Förster zum ersten Halt.  Auf einem Tuch wurden verschiedene Pflanzenteile ausgebreitet. Die Kinder bekamen etwas Zeit, um sich die Pflanzenteile einzuprägen denn anschließend galt es die dazu passende  Pflanze  in der Umgebung zu finden. Anhand der Fundstücke erklärte der Förster die Pflanzen und hatte viele Fragen zu beantworten.
Weiter ging es auf dem steilen Weg. Auffällig  viele Fichtenzapfen, zum Teil angeknappert, erregten die Aufmerksamkeit der Gruppe. Es war für die Kinder nicht schwer an Hand der Knapperspuren das Eichhörnchen zu erraten. Mit geschärften Sinnen entdeckten die Kinder wenig später einige Federbüschel am Wegrand. Da musste dann der Förster bei der Bestimmung mithelfen. Die Federn deuteten auf einen Buntspecht hin, der vermutlich Opfer eines Greifvogels  wurde.
Mit der Karte in der Hand, den Wegzeichen und ein paar Hinweisen gelang den Kindern die Standortbestimmung. Man befand sich am Bühlberg und bog jetzt ab ins Nachtloch. Einige dürre Tannen lenkten auf das Thema Trockenheit und Borkenkäfer. Von  Fichtenholzstücken  wurde die Rinde abgelöst und dabei kamen verschieden große Borkenkäfer zum Vorschein, die unter der Lupe genauer betrachtet werden konnten. Der Förster erklärte wie durch das Zusammenwirken von Trockenheit und Wärme diese kleinen Borkenkäfer ausgewachsene Bäume zum Absterben bringen können.

Jetzt wartete eine Trinkpause auf die Gruppe. Im schattigen Nachtloch konnten sich die Kinder  stärken und die Umgebung entdecken. Stöcke, Wurzeln  und Baumscheiben wurden als Beute herangetragen und sollten irgendwie mit auf den Rückweg. Zum Glück versprach der Förster die großen Teile nach der Rückkehr mit dem Auto zu transportieren.

Nach der Pause schickte der Förster die Kinder in kleinen Grüppchen  auf einen Pirschpfad. Ich bin im Dschungel rief es aus dem Wald. In der Tat, der Pfad war wenig ausgetreten und erforderte alle  Aufmerksamkeit, um die versteckten Tiere zu entdecken und sich einen Weg durch die Wildnis zu bahnen. Nachdem der  Pfad bewältigt  war wurden die versteckten Tiere preisgegeben und alle hatten Erfolg beim Entdecken. Mit einigen Freiwilligen wurden die Tiere dann eingesammelt und konnten noch  aus der Nähe betrachtet werden.

Nach diesem Erlebnis war es  Zeit sich auf den Rückweg zu machen. Durch das Nachtloch, am Eselbach vorbei und über das Narrenbrückle  erreichte die Schar  nach drei Stunden wieder das Rathaus.

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