Luitgardfest Kloster Wittichen

Herzlich Einladung zum Luitgardfest in Wittichen

mit Festgottesdienst und Andacht mit Prozession

Für Mittagstisch, Getränke, Kaffee und Kuchen wird gesorgt!


An  jedem zweiten Oktobersonntag findet in Wittichen ein großes Fest mit Festgottesdienst, Andacht und Prozession in und bei der Klosterkirche zum Gedenken an Äbtissin Luitgard von Wittichen statt.

Jesus_spricht_zu_Luitgard Grabplatte

Die Beginenschwester Luitgard, die Vortal zu Schenkenzell aufwuchs und in einem Oberwolfacher Kloster lebte, gründete 1324 eine Klause mit 33 Schwestern in Wittichen zu Schenkenzell.
Später wurde diese Klause als Kloster anerkannt und erhielt die Ordensregel der heiligen Klara. Luitgard zeigte große Liebe zu den Mitmenschen und war oft so freigiebig, dass sie selbst Hunger litt. Sie stand 25 Jahre als Äbtissin dem Kloster Wittichen vor und verstarb am 16.Oktober 1347.

Die Überlieferung berichtet von vielen Wundertaten an ihrem Grab. Das wohl größte Wunder aber geschah im Grab selbst. Als man das Grab und den Sarg im Jahre 1629 öffnete, fand man das Gehirn der Äbtissin Luitgard noch vollkommen frisch und unversehrt.

Seither pilgern viele Gläubige nach Wittichen, um sich im Gebet Kraft und Trost zu erbitten. Während der Säkularisation 1803 wurde das Kloster aufgelöst und der Besitz der fürstenbergischen Standesherrschaft übergeben. Heute ist die Kirche im Besitz der Kirchengemeinde und ein Schmuckstück im Oberen Kinzigtal.

Doch Luitgard wurde von der Kirche nie selig oder heilig gesprochen. Trotzdem suchen noch heute täglich viele Wallfahrer das Grab der Klostergründerin auf.

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